Montag, 1. August 2011

Urlaubseindrücke


Mir ist beim durchlesen meines letzten Eintrages mal aufgefallen, dass ich eigentlich nichts über meinen Urlaub an sich erzählt habe. Ich war mit meinem Freund am Gardasee auf einem sehr schönen Campingplatz, wo wir gezeltet haben. Die Fahrt mit dem Auto war soweit gut, nur, dass wir einige Stunden in Italien im Stau standen, weil die Mautstellen restlos überfüllt waren. Beim Campingplatz angekommen, suchten wir uns einen schönen Platz und bauten dann das Zelt auf. Im Zelt war es dann aber furchtbar heiß, sodass wir auch manchmal auf unserer Luftmatratze außerhalb vom Zelt schliefen. Die meiste Zeit saßen wir draußen oder lasen. Gegen Abend fuhren wir dann in den nächsten größeren Ort, wo dann die Geschäfte bis 23.00 offen hatten und wir dann abends bummeln gehen konnten, als sich die Temperatur knapp unter 30° eingependelt hatte. Es war wirklich toll.
Da wir am Gardasee waren, waren wir auch jeden Tag zur Abkühlung im See. Unsere Ausflüge waren auf zwei Marktbesuche, einen Tag im Gardaland (ein Freizeitpark), eine Überfahrt mit einem Schiff und einen Nachmittag in Verona mit anschließendem Besuch der Arena begrenzt. In der Arena schauten wir uns die vierstündige Oper „Nabucco“ an. Es war einfach wunderschön. Als dann der Gefangenenchor „Va pensiero“ sang, bekam ich schon einen Kloß im Hals. Bestimmt 200 Sänger standen unten auf der Bühne und durchdrangen mich mit ihrem Gesang. Es war wirklich ein unbeschreibliches Gefühl.
Ich hatte wirklich einen meiner schönsten Urlaube, auch wenn dieser nicht unbedingt sehr aufregend war, weil wir uns viel Ruhe und Entspannung in der Hitze gegönnt haben.

Freitag, 29. Juli 2011

Neuer Bikini


Mittlerweile sind ja nun auch mal wieder Ferien und ich bin mal wieder in den langersehnten Sommerurlaub nach Italien gefahren. Dort war ich natürlich wieder endlos shoppen und auf der Suche nach neuen Sommertrends. Aufgefallen sind mir da doch sehr die Frauen. Viele haben weiße, enge Kleider getragen oder sind mit langen luftigleichten bunten Sommerkleidern unterwegs gewesen. Auch lange bunte Röcke kombiniert mit einem weißen engen Oberteil schienen dort sehr angesagt zu sein.
Mir persönlich war es ja für jeden Stoff zu heiß. Da wir auf einem Campingplatz waren, konnte ich immer in meinem Bikini rumlaufen. Wir hatten immer so 40° und jeder Stoff klebte an der Haut. Erst war ich sehr froh, dass ich nur meinen Bikini brauchte, doch dann vielen mir sämtliche coole Bikinis von anderen auf, die ich mit meinem alten unspektakulären Bikini immer schön vergleichen konnte. Es war förmlich eine Qual. Gut, wegen meiner Figur brauche ich mir auch keine unnötigen Gedanken machen, doch mein Bikini hat nun auch schon wieder einige Sommer mit erlebt und ist durch die Sonne auch schon recht ausgeblichen. Ich habe mich also auf die Suche nach einem neuen Bikini gemacht und gefühlte 1000 anprobiert, die nicht vernünftig saßen oder einfach nur blöd aussahen. Ich besaß eigentlich einen einfarbig roten, der über die Jahre doch eher pink oder rosa geworden ist. Nach einigen Tagen und großer Verzweiflung habe ich einen richtig coolen Bikini gefunden. Er ist ein weißer Triangel-Bikini, der mit Jeansfetzen benäht ist. Das sieht richtig gut aus! Ich habe dann am Strand und auf dem Campingplatz auch anerkennende Blicke erhaschen können, die ich sehr genoss.

Freitag, 24. Juni 2011

"Superga"


So, ich bin nun wieder da und berichte über Jeans und co.
Das Wetter wird ja nun zum Teil schon richtig sommerlich und ich wollte euch mal meine persönlichen Lieblinge des Sommers präsentieren: Der Jeansrock und die Jeans-Hotpants. Ich bin eher so der sportlich schicke Typ und trage deshalb auch gerne im Sommer kurze Jeansstücke. Der femininere Look gelingt natürlich mit dem Mini Jeansrock und einer leichten Bluse und Ballerinas. Das sportlichere Outfit wird dann durch die Hotpants als Grundlage kreiert. Dazu trägt man dann sportlichere Schuhe und ein Top. Ich habe letztens in einer Zeitschrift gelesen, dass die „Superga“ Turnschuhe wieder in und auch wieder zu bekommen sind.
Als ich noch kleiner war, fuhren meine Eltern und ich immer in den Sommerurlaub nach Italien, wo ich dann meine „Lelly Kelly“ Schuhe und eben auch die „Superga“ bekam. Ich war damals schon immer super aufgeregt und habe mich immer auf meine neuen gefreut. Die Superga-Schuhe sind leichte Sport- beziehungsweise Turnschuhe mit einer etwas breiteren Sohle, deren Gummi bis auf den Fuß reicht. Ich sehe schon, dass meine Beschreibung nicht so gut ist, also füge ich mal ein Bild dazu. Ich habe mich nun auch schon auf die Suche nach den Schuhen begeben und bin auch fündig geworden.Wie immer habe ich sie mir in dunkelblau gekauft. Dunkelblau und weiß sind die Kassenschlager. Ich habe sie nun auch schon in der Kombination mit meiner Hotpants getragen und das kam richtig gut an, bei meinen Freundinnen.
Meine persönlichen Sommertrends sind also ein femininer Jeansmini mit Ballerinas oder eine Jeans-Hotpants mit Stoffschuhen wie den „Superga“.

Sonntag, 29. Mai 2011

Bundesligapause

Welche Tristesse, welche Eintönigkeit, welche schreckliche Langeweile! Was tun an Samstagen und Sonntagen an denen der Tagesablauf nicht durch die Sportschau geregelt ist? Wohin mit der ganzen freien Zeit, die man nicht vor Sportseiten im Internet oder hinter dem Sportteil der Tageszeitung verbringt? Soll man sich wirklich näher mit der Frauenfußballweltmeisterschaft befassen? Gut, der Frauenfußball hat sich beachtlich entwickelt, aber kann er gleichwertiger Ersatz für den ungleich traditionsreicheren Männerfußball sein?Tennis?Bitte, so tief werden wir ja wohl nicht sinken. Formel 1? Kommt zu selten und ist schon lange entschieden.
Es kann keinen gleichwertigen Ersatz geben zum ständigen Zirkus der Fußballbundesliga, in der es immer ein kleines Skandälchen gibt, in der immer wieder ein neuer Jungspund der nächste Rudi Völler zu werden scheint, in der immer irgendein Trainer zu Unrecht behalten oder zu Recht gefeuert wird. Die Liga scheint niemals still zu stehen, wie ein Perpetum Mobile produziert sie mühelos neue Geschichten. Nur im Sommer, alle zwei Jahre, wenn die Jahreszahlen ungerade sind, gibt es nichts zu berichten. Es ist Urlaubszeit für die Fußballer, die Manager feilen zwar schon seit langem an der neuen Mannschaft, Vollzüge in den Transferbemühungen können aber meist erst zum Ende der Vorbereitung gemeldet werden oder die Verhandlungen wurden schon im Verlauf der Vorsaison zu einem Abschluss geführt.
Also werden Wiederholungen gezeigt. Dieses Jahr tat sich der Sender Sport1 mit der Aufbereitung der deutschen Spiele der Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land hervor und schaffte es für einige Tage die Depression einzudämmen, bis man zum dritten Mal an drei Tage die Schlägerei im Anschluss an das Viertelfinale beobachtet und Kahns Karriereende in der Nationalelf betrauert hat und selbst die überschwappenden Gefühle des Sommers 2006 nur noch wie kalter Kaffee schmecken.

Donnerstag, 28. April 2011

Mr. Nice


Tonnenweise Marihuana, das von der IRA unwissentlich (die irischen Kämpfer denken, es handle sich bei den Lieferungen um Waffen) aus Afghanistan und Pakistan nach Irland und von dort aus von unschuldig aussehenden Dorfbewohnern nach London transportiert, oder in den Transportkisten großer Rockbands in die USA geschmuggelt wird. Der Drahtzieher solcher Unternehmungen ist keineswegs ein schmieriger, brutaler Kleinganove ohne Stil und Sinn für Humor. Nein, er führt ein glückliches Familienleben, mit einer schönen Frau, drei Kindern, und genießt das Leben in vollen Zügen. Dazu ist er noch ein feiner Kerl, mit einem ausgezeichnetem Abschluss in Oxford, hält die Polizei auf dem ganzen Globus mit seinem doppelten Spiel als Geheimagent und Drogenhändler zum Narren. Irgendwann wird die Schlinge, die die Justiz liegt doch zu eng um seinen gescheiten Kopf noch herauszuwinden und unser Held wird zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Doch aufgrund von guter Führung, er bringt den Knastbrüdern Lesen und Schreiben bei, kommt er nach gerade einmal vier Jahren wieder frei und kann in den Schoß seiner geliebten Familie zurückkehren.
Was klingt wie ein durchaus einfallsreicher Hollywoodfilm, ist es auch, aber eben nur „auch“. Es ist ebenso die Lebensgeschichte des Howard Banks, seines Zeichens einer der berüchtigsten Drogenhändler der Welt, der jedoch von allen gemocht wird und sich folglich Mr. Nice nennt. An einer Stelle beschreibt er die Beziehungen zu seinen Bekannten: „Ich machte kein Geheimnis aus meiner Tätigkeit. Alle wussten, was ich tat. Ich vertraute nur darauf, dass sie mich nicht verraten würden.“
Der Film „Mr. Nice“ von Regisseur Bernard Rose, zeichnet nun den Lebensweg Banks nach, bis zur Entlassung aus dem Gefängnis. Ein für Marks extrem schmeichelhaftes Portrait, mögliche Konflikte, etwa wie seine Eltern auf den Umstand reagierten, dass ihr Sohn einer der meist gesuchtesten Drogendealer der Welt war, werden nicht erwähnt. Dennoch ist der Film sehr gelungen, bietet beste Unterhaltung, denn dieses bunte, verworrene und schräge Leben ist mindesten einen Film wert.

Dienstag, 29. März 2011

Trends für den Frühling

Nun muss ich hier erst einmal wieder aufräumen. Nachdem mein Vater seinen Frust über Jeansblusen herausgelassen hat, werde ich euch die Trends für den Frühling präsentieren, und ja, dazu gehören auch Jeanskleider und Jeanshemden.
Die Jeanshemden oder Jeanskleider sind momentan wirklich topaktuell. Allerdings gibt es bei ihnen einiges zu beachten, denn in den meisten Fällen sind Jeanskleider/-hemden eher lässig und cool, statt schick und edel, deswegen passen dazu Chucks, Keds oder andere Stoffschuhe. Meiner Meinung nach sollte man auf keinen Fall noch eine Jeans dazu tragen, da das einfach zu viel wird und nicht mehr gut aussieht. Eine schwarze Leggings unter dem Jeanskleid oder eine weiße Stoffhose zum Jeanshemd machen sich wunderbar und lassen das Oberteil glänzen. ;)
Schmuck und Tasche muss man dann individuell kombinieren. Bei der Farbauswahl des Jeans-Oberteils sind keine Grenzen gesetzt. Ich favorisiere dabei aber eher den helleren Stoff, der sieht nicht ganz so extrem nach Jeans aus.
Für den Frühling und Sommer wird es dann perfekt sein, momentan ist mir das Wetter für diese sommerlichen Kleider einfach noch zu grau.
Um dem grau aber ein Ende zu setzen, werden in diesem Frühling vor allem Neanfarben eingesetzt. Um den tristen Winter zu verjagen, werden neonfarbene Oberteile zu etwas weniger knalligen Farben kombiniert. Accessoires sollten wirklich dezent gewählt werden, damit die Neonfarbe der einzige und strahlendste Blickfang bleibt. Besonder schwarz lässt Neonfarben leuchten. Sattes, knalliges Geld, oder saftiges Grün? Egal, Hauptsache es leuchtet!
ich selbst habe mir ein knallgelbes Kleid gekauft und warte nun sehnsüchtig auf die 20°C, damit ich mein neuestes Stück auch endlich ausführen kann. Zu dem Gelb trage ich dann goldene Ballerinas, die lassen das Kleid nochmehr glänzen. ;)

Montag, 14. März 2011

Jeansblusen

Neulich habe ich wieder einmal mit meiner Tochter zusammen so eine Mode-Sendung gesehen, da ich mich ja auch auf dem neuesten Stand halten will. Und da wurde ein Trend vorgestellt, der schon seit längerem in Mode ist. Erst kamen die Jeans-Jacken, jetzt kamen noch Jeans-Blusen dazu. Also ganz ehrlich, irgendwo hört dann auch bei mir das Verständis auf. Die Jeansjacken fand ich schon damals schick, deswegen war ich erfreut, dass die jetzt auch wieder in Mode gekommen ist.
Meine Tochter war sehr begeistert von dem Trend und hat sich gleich 3 solche Jeansblusen gekauft. Ich war schon echt entsetzt, denn diese Teile erinnern mich einfach zu sehr an die 80er und 90er Jahre. Schrecklich sag ich euch.
Und dass Männer jetzt auch solche Jeanshemden tragen, ist mir noch schleicherhafter. Sie sehen einfach so lächerlich aus. Ich dachte wirklich mit der Jahrtausendwende hätten wir diese Dinger verbannt? Ich weiß noch, wie ich mich auch damals vehement dagegen gesträubt habe. Meine damalige Freundin hatte nur diese Jeansblusen an und ich konnte sie irgendwann einfach nicht mehr sehen. Ich hoffe, dass sich dieser Jeansblusen/-hemden-Trend bald wieder verabschiedet, einen ganzen Sommer lang wird ich das nicht ertragen. Aber da viele Leute ja immer jedem Trend hinterherhechten(so wie meine Tochter) ;), dann heißt das wohl für mich: Zähne zusammen beißen oder besser noch Augen zu und durch!
Ich finde Jeansstoff gehört ans Bein und sonst nirgendwo hin. Deshalb bleibe ich bei meiner guten alten Jeans als HOSE. Momentan bin ich eh nur im Wald unterwegs und kaum noch in der Stadt, so kann ich diesem schrecklichen Trend aus dem Weg gehen. So lange meine Frau nicht auch mit diesen Blusen anfängt ist alles ok.